und das beste Weihnachtsgeschenk - eine Mandel
So, die Weihnachtfeiertage sind vorüber, überstanden, voller Wehmut zu Ende gegangen und alles war super gut, ich lebe noch und bin noch nicht geplatzt. Naja, das war die Kurzfassung, jetzt aber noch ein bisschen ausführlicher :)
Montag (24.) fing erstmal damit an, dass ich verschlafen habe. Erster Unterschied zu Deutschland, wo ich nämlich eigentlich ausschlafen darf. Ich hab's dann doch noch irgendwie rechtzeitig zur Radiostation geschafft und mit ein paar Leitungsabbrüchen und einer Stimme wie ein pubertäre Junge, habe ich auch irgendwie das Interview überstanden.Langschläfer können es übrigens hier nachhören.
Praktisch direkt danach sind wir nach Leirvík (Insel: Eysturoy; Entfernung mit dem Auto: 63km; 876 Einwohner) gefahren, wo meine Tante zum "traditionellen" Geburtstagsbrunch eingeladen hat. Da gab's das erste Mal reichlich zu sehen, jede Menge Weihnachtswünsche und Geschenke für unter den Tannenbaum.
Anschließend folgte eine Tradition, die's mir besonders angetan hat: der Milchreis als Nachtisch mit einer versteckten Mandel drin. Gut, dass mir vorher gesagt wurde, dass (wenn man der/die Glückliche ist) die Mandel solange im Mund "verstecken" muss, bis alle alles aufgegessen haben - denn ratet, wer dieses Jahr die Glückliche war! :))
der erste Weihnachtstag begann mit Ausschlafen, was ich sehr willkommen geheißen habe. Abends ging's dann zu einer Tante, wo wieder die gesamte Familie zusammen gekommen ist. Ein weiteres Essen im kleineren Kreis folgte am 26. wo ich unteranderem die Beziehungen zu meinem zwei kleinen Gastcousins vertieft habe und in ihnen gute Färöischlehrer gefunden haben - jetzt kann ich wenigstens sämliche Spielzeuge auf färöisch sagen :D
So, ich glaube, das war genug für heute :)
euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Natürlich sind wir alle gespannt, was es dann über Silvester auf den Färöern zu berichten gibt....
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