Dienstag, 18. Dezember 2012

Hakuna Matata, Freunde!

Text + Bilder sind endlich gefolgt :)


So, schätze, ich habe einiges nachzuholen. ABER wenigstens bin ich durch den ganzen Weihnachtsstress so beschäftigt, dass mir nicht mal Zeit bleibt, um in Winterdepressionen zu verfalle. Hakuna Matata eben - es gibt keine Schwierigkeiten :)
Also erstens: das Video, dass ich euch schon vor langem gezeigt haben wollte. Wie auch das andere ist das hier ein Beitrag zu dem Filmwettbewerb, an dem ich mit einer Klassenkameradin teilgenommen habe. Nähere Infos siehe hier (http://karen-im-atlantik.blogspot.com/2012/11/film.html), bin wieder mal zu müde, um alles zu wiederholen :)
Auf jeden Fall finde ich dieses besser (nicht zuletzt wegen dem hohen Süßheitsfaktor :)). Und falls es bei diesem auch Verständnisprobleme auftreten sollten, hier die Erläuterung: Tjaldur, der Vogel im Video und Protagonist, ist ein Austernfischer und Nationalvogel auf den Färöern. Durch die 80000 Schafe auf den Inseln jedoch (siehe Beginn) verfangen sich die Vögel manchmal in der Wolle, die am Boden liegen geblieben ist. Davon können sie sich selten selber befreien und sind dadurch auf Hilfe angewiesen. Im Grunde ist's ganz einfach, nicht? :)
Und ich weiß, ich sollte das nicht sagen, weil Eigenlob stinkt, aber ich find's einfach unglaublich süß und kann's mir ständig ansehen. Es ist in diesem Video übrigens alles selbst gemacht, die Tjaldurs habe ich gemalt, die Musik Sólvá komponiert und aufgenommen und Kulisse und Hintergrund haben wir selbst entworfen. Kul, ikki?
Ansonsten dümpeln gerade so die letzten Schultage vor sich hin. Montag und Dienstag war ich nocheinmal mit dem Filmprojekt als Runner unterwegs, heute hatte ich nur zwei Stunden, in denen wir jedoch Kaffee trinken gegangen sind, morgen ist eine Messe für alle Schüler und Freitag findet eine kleine Weihnachtsfeier in der Schule statt. Also im Grunde eine ganz nette Woche :)
So, das andere Filmprojekt. Wie bereits ausführlich geschwärmt, war ich ja Ende Oktober/Anfang November an einem professionellen Filmset. Davon war gestern noch ein letzter Drehtag, in der einige Szenen wiederholt werden mussten und auch die Szenen mit der färöischen Sängerin Eivør Pálsdóttir gedreht wurden. Am Tag zuvor haben wir uns noch zum Einkaufen, Organisieren und Besprechen getroffen. Am nächsten Morgen ging es dann viel zu früh zum Kaffee kochen und anschließend in die Fischfabrik, deren Geruch ich wohl immer noch nicht wieder losgeworden bin. Danach weiter nach Vestmanna, die 40min Autofahrt erstmal prompt geschlafen und nach dem Angekommen wieder Kaffee kochen, Essen vorbereiten und Equipment tragen. Lustig war's auch, als wir 4 Liter Blaubeersirup über einen Schauspieler als "Blut" kippen durften. Wohlgemerkt wurde draußen und nur "leichtbekleidet" gedreht. Und dann irgendwie so das Übliche. Mittagessen machen, Sirup aus den Hemden herauswaschen, Chaos machen und wieder aufräumen.Alles in allem kann ich sagen, dass es wieder ein toller Tag war und ich auf dem Rückweg wieder gut geschlafen habe :)
So, Schokotorte und Weihnachtsgeschenke warten. Schreibe vermutlich in zwei oder drei Tagen wieder. Bis dahin teile ich gerne eitt sindur Fernweh mit euch! (http://vimeo.com/55279243).

1 Kommentar:

  1. .. das klingt alles sehr begeisternd und auch danach, dass du für das Auslandsjahr deine 'Welt' gefunden hast. Weiterhin viele tolle Erlebnisse und ganz besonders heute einen schönen Geburtstag mit hoffentlich viel Zeit zum Genießen... Viele liebe Grüsse, Papa

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