Sonntag, 28. April 2013

Rückkehr in die Zivilisation


Unterschiede zwischen Tórshavn und Reykjavík

 

Okay, ich schulde euch was. Beziehungsweise viel. Aber es ist ja sowieso nichts Neues, dass ich hinterher hinke.

Ich werde diesen (und die folgenden) Post(s) nicht chronologisch, sondern thematisch schreiben. In diesem ersten hier befasse ich mich mit mir (mal was ganz Neues, ich weiß) und mein Hin- und Hergerissen-Sein zwischen den
beiden Hauptstädten und Ländern. Ein Vergleich, sozusagen.

Anfangen tu ich aber trotzdem chronologisch und zwar mit meinem Flug nach Reykjavík. (ich bin direkt von den Färöer geflogen, Flugzeit 85 Minuten, Ankunft im Innlandsflughafen, nicht Keflavík). Als ich das erste Mal die Landschaft gesehen habe, war ich vor allem von der Farbe überrascht: Weiß, Schneeweiß. Den Winter hatte ich wohl schon zu früh abgeschrieben gehabt.

Der erste Blick auf die Stadt war beinahe erschreckend: Reykjavík ist riesig! (118 665 Einwohner und ich bin wohl der erste Tourist, der das behauptet). Auf dem Weg durch die Stadt wird mir bewusst: Reykjavík ist riesig! Hier gibt's viele graue Wohnkomplexe (generell keine schönen bunten Holzhäuser), waldartige Gebiete, vieeeeele Buslinien (5 in Tórshavn), Einkaufszentren und -Straßen und jede Menge Touristen in bunten Regenjacken.

Die Preise hier sind nicht ganz so teuer und Obst und Gemüse sieht hier viel frischer aus, am Straßenrand gibt es viele internationale Restaurants und sogar Kebabläden. Und nach neun Monaten habe ich tatsächlich das erste Mal wieder Wasser mit Kohlensäure getrunken (es schmeckt nicht mehr halb so gut). Apropos Wasser: Warmes Leitungswasser ist Schwefelwasser, was man auch riechen kann.

Es gibt die verschiedensten Arten von Menschen, übergewichtige Kinder, lästernde Jugendliche, mehr als fünf Alkoholabhängige, die tagtäglich an der Bushaltestelle sitzen, Leute achten auf ihre Uhren und leben sowieso in Stress. (wohlgemerkt gibt es das alles nicht in Tórshavn). Und im Grunde stelle ich jetzt erst fest, wie isoliert meine letzten neun Monate waren.

Aus meinem Fenster (fünfter Stock) habe ich einen großartigen Ausblick auf die ganze Stadt. Ich habe sie bereits in Schnee, Regen, Nebel und Sonne gesehen, aber in welchem Licht ich sie auch betrachte, es war keine Liebe auf den ersten Blick. Noch nicht vielleicht. Das wirklich überwältigendste (und schönste) an der Stadt sind die umliegenden Berge :)

Nervig ist übrigens auch, dass ich die Sprache nicht verstehe. Zwar ist das Geschriebene

fast gleich mit dem Färöischen, aber Aussprache ist total unterschiedlich. Ein paar lustige Sachen gibt es trotzdem. Zur Untersuchung im Krankenhaus hieße auf Isländisch übersetzt zur Repartur im Krankenhaus. Apfelsaft ist Kartoffelsirup auf Färöisch :)

Also, Reykjavík ist auf jeden Fall einen Besuch wert, aber kann auf keinen Fall mit den Färöern mithalten. Ich bereue die Reise zur nördlichsten Hauptstadt der Welt (wer kann das schon behaupten?) keineswegs, aber Tórshavn ist und bleibt nun mal mein zu Hause :)

Sonntag, 21. April 2013

ich packe meinen Koffer

weil meine Zeit wortwörtlich davonfliegt

 

Also nein, ich fliege nicht nach Deutschland. Sondern endlich beginnt (bzw. morgen) meine Reise von den schönsten Inseln auf die jüngste der Welt. Seit fast Anfang meines Auslandsjahres habe ich daovn geträumt, Island zu besuchen und irgendwie hat alles super geklappt. Meine Schule fährt diese Woche auf Klassenfahrt nach Berlin, was ich nicht unbedingt anziehend fand, weshalb ich die zweieinhalb freien Wochen meinen Island-Aufenthalt geplant habe. Ich werde bei einer Familie in der (nördlichsten) Hauptstadt (der Welt) wohnen und bin schon mächtig gespannt :)

Einziger Haken ist nur das verhasste Kofferpacken. Wenigstens muss ich dieses Mal kein ganzes Leben zusammenquetschen und mich nicht ständig die Gewichtsgrenze bedenken.

Aber auch rückblickend gibt es noch einiges zu erzählen. Zu allererst habe ich das Praktikum im Kindergarten überstanden. Alles in einem hatte ich eine sehr schöne, wenn auch teils anstrengende Zeit und habe gut 30 neue Freunde gefunden. Ich find's unglaublich schön zu beobachten, wie kleine Kinder innerhalb weniger Stunden zu einem fremden Menschen Vertrauen fassen und z.B. zu mir gekommen sind, um mit mir zu spielen :)














Freitag war ich ein weiteres Mal in Leynar. Wir vier Austauschschüler im Lande haben uns das Haus meiner Gasteltern "geliehen" und haben sozusagen ein kleines Abschiedstreffen organisiert. Breno, aus Brasilien, verlässt die Inseln nämlich, während ich noch in Island bin. Ty, der halb Thailänder ist, hat thailändisch gekocht, was echt lecker war. Dann waren wir noch dem Lauf eines Flusses verfolgen, der am Strand ins Meer mündet. Weil dieser Fluss aber immer breiter, steinloser und die Felsen rundherum immer steiler wurden, wurde das recht abenteuerlich. Und dieses ganze Brückenbauen und gemeinsam Vorankommen hat im Nachhinein sogar eine recht symbolische Bedeutung.

Ach, ratet mal wer mit einem nassen Schuh nach Hause laufen musste! :D

Über Nacht hat's ziemlich gestürmt, weshalb wir auch die spontane Idee von einem Lagerfeuer unten am Strand letztendlich nicht ausgeführt haben. Hatten mit Essen, Gitarre und passender Musik eigentlich alles notwendige. Okay, vielleicht nicht die rechtliche Erlaubnis, weshalb's vielleicht auch so besser war :)
 
Heute waren wir noch kurz bei unseren Schafen. Inzwischen haben wir nämlich 3 kleine Lämmer, die irgendwie ganz schön putzig sind. Anschließend stand Zimmeraufräumen an der Reihe und nun bin ich wieder, wo irgendwie jedes Abenteuer anfängt und wieder aufhört: mit einem leeren Koffer.

Dienstag, 16. April 2013

Mission Kulturbotschafter

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgA2OR33r_LrlWeFrQ8ptuEfSleYfO7d3eP2baC-wSbbE9InUZMvNN_SHZqW32M1EtFBJ3ESwmCEsFIj015j0eHR7sd7xwTMVdoFIDV727n3QXCEQ5Xn0zKAt3gM0Bo0Nx1CKjbog92CgHj/s1600/yfu-Karte.jpg"winzig kleiner" Nachtrag

 

Irgendwie hinke ich schon wieder hinterher. Dabei ist es nicht mal nicht so, als hätte ich nichts zu erzählen, nicht? :)

mir's leider ein bisschen spät eingefallen, ein Foto zu machen..
Das Bild rechts habe ich gefunden und gemocht. Das ist von YFU ist ignorieren wir mal eben (YFU und AFS sind die konkurrierenden Organisationen). Dieses Bild beschreibt nämlich mich. Mich und jeden anderen Austauschschüler. Und meinen Part als "Kulturbotschafter" habe ich letztes Wochenende erfüllt.

Und zwar habe ich meine Gastfamilie, meine Tante + Onkel und Oma bekocht. Nach laaaanger Überlegung habe ich mich schlussendlich für gefüllte Rinderrouladen, Spätzle und Apfelrotkohl entschieden. Zugegeben, ich hätte es mir auch leichter machen können, aber ich wollte auf keinen Fall Schnitzel oder Würste präsentieren.


Das Besondere daran war aber eigentlich, wie gut mir alles gelungen ist. Okay, bei den Rouladen (danke Oma für die Hilfe übrigens!) musste man ein bisschen improvisieren - ich habe am Ende einfach Rindersteaks mit 'nem Hämmerchen platt geklopft. Großer Überraschungserfolg waren die Spätzle (mein Papa hat mir eine Spätzlepresse geschickt :)). Hätte nie gedacht, dass das so einfach gut. Und sowieso ist ja das schöne, dass meinen Gastfamilie nicht weiß, wie es schmecken soll.


Meine erste Praktikumswoche in der Kinderkrippe (danke Oma & Andreas) habe ich auch heil überstanden. Jetzt, wo ich 3-5jährige betreue und 20 Namen und Aufgaben neulernen muss, vermisse ich sogar regelrecht die Kleinen. Am Ende der Woche war meine Rolle in der Krippe klar und ich kannte die Kinder. Ich war eine helfende Hand, die in der Kindergartengruppe nicht mehr unbedingt gebraucht wird. Heißt, jetzt muss ich meine Rolle erst einmal wieder neu definieren.

Am Wochenende hatten wir erst von einer Tante mit Cousine und Cousineskindern Besuch, anschließend bin ich mit Sólvá eine Sammlung von färöischen Kurzfilmen angucken und abends kam noch meine Oma zum Essen vorbei. Sonntag tat mein Hals weh, wir waren kurz in Leynar, um neues Heu zu holen und sind anschließend bei unseren Schafen vorbei. Bei der Gelegenheit hatte ich ein 1tägiges Lamm auf dem Arm. Arwww, das war schon knuffig!


Bilder sind noch von Ostermontag in Leynar. Das muss ja auch noch abarbeitet werden. Stelle gerade fest, hinke tatsächlich hinterher..





Und man merke, alles ganz normal hier. Und ein eFall von Karens spannendes Leben Teil 65 :)



















Mittwoch, 10. April 2013

die Magie der Fortschritte

Karens spannendes Leben Teil 64

Ich habe mal wieder so tausend Sachen zu erzählen und weiß gar nicht richtig, wo ich eigentlich anfangen soll. Daher thematische kurze Abschnitte :)

rund um den Blog

Ich habe (mal wieder) am Layout rumgespielt. Irgendwie kann ich nicht sagen, ob's mir gefällt oder nicht. Falls jedoch noch einmal Zeit und Lust aufkommen sollte, werde ich es ohnehin wieder ändern :D Neu ist auch die vierte Seite oben rechts. Im Grunde habe ich da nur den ganzen Text, der zuvor in der Spalte rechts stand, hingeschoben. Dafür kann man jetzt rechts mitverfolgen, wie schnell die Zeit verfliegt und wo auf den Färöer ich schon war (klick drauf - mit Fotobeweis!)

Nach wie vor gibt's aber den Seitenaufrufe-Zähler. Und was sagt der uns? Genau, über 20.000 Seitenaufrufe! Das sind echt unglaublich viele und glaubt mir, ich freue mich über jeden einzelnen. Es ist schon was Tolles, wie viele Leute man in einer so kurzen Zeit erreichen und vielleicht sogar bereichern und begeistern kann!

Das gleiche gilt übrigens für die ganzen lieben Kommentare. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich so viele nicht beantwortet habe. Daher sage ich jetzt offiziell: danke für's Interesse, die lieben Komplimente und Motivationen! In diesem Sinne: auf die nächsten zehntausend Aufrufe (82 Tage habe ich schließlich noch :D)!


Runde um den Block

Ein paar Straßen von unserem idyllischen Einfamilienhaus liegt der Kindergarten, indem ich seit Montagmorgen 9:00 Uhr mein Praktikum absolviere. Zwei Wochen geht das Ganze, die erste verbringe ich in der Vøkurstova - ich weiß gerade beim besten Willen nicht, wie das auf deutsch heißt. Also da, wo die ganz kleinen Kinder (1-3 Jahre) hingehen, bevor sie "kindergartenreif" sind.

Hier gefällt es mir eigentlich sehr gut, die Kiddies sind echt knuffig und halten es sogar in meiner Nähe aus (außer Torkil, der fängt immer an zu weinen). Neben Pädagogen arbeiten hier auch recht viele "jüngere" Menschen, z.B. die Freundin meines Cousins und gleichzeitig Schwester eines Klassenkameraden. Ach, ist die Welt klein..

Mein Eindruck nach drei sehr unterschiedlichen Tagen ist, dass alles sehr hygienisch, beinahe klinisch ist (ständig und überall Desinfektionsmittel), aber die Kleinen gar nicht so anstrengend sind wie erwartet. Vieles können die ja auch schon selbst: Laufen (außer Páll, der ist etwas sehr wacklig), Essen (außer Amalie, die kriegst einfach nicht auf die Reihe) und Sprechen (besonders Rókur, Elia und Lín erzählen mir viel - was aber nicht heißt, dass ich sie verstehe. Ich sage einfach auf gut Glück ja und nein und eigentlich immer wow, naja darin habe ich ja schon Übung :)).

Spielen können die ja auch selbst und sowieso müssen die nicht rund um die Uhr bemuttert werden. Und dann schlafen die ja auch noch zwei Stunden (jeder draußen, eingemümmelt in seinem Kinderwagen), weshalb ich auch genug Gelegenheit habe, mit den anderen Betreuern ins Gespräch zu kommen. Wobei das Thema hauptsächlich ist, wie gut ich doch färöisch spreche blablabla..


rund um den Rest

Zottel-Karen nach Wanderung mit Kuhflecken im Gesicht
Also wir hatten die restlichen Tage und Wochen fast durchgehend richtig klasse Wetter. Das ist total ungewöhnlich, weil das normal ja jeden Tag anders ist. Und Sonne ja sowieso was Außerirdisches ist. Inzwischen sieht man auch wieder ganz viele Tjaldurs (Austernfischer) und ich habe Sommersprossen bekommen. Leider bin ich wegen des Kindergartengedöns im Moment richtig müde. Bisschen anstrengend sind die Kleinen wohl doch.

Ich habe kaum noch Schultage übrig und irgendwie macht mich das traurig. Und gleichzeitig auch wieder nicht. Ich glaube, ich habe Heim- und Fernweh zur gleichen Zeit. Werde ich von nun an wohl immer haben, schätze ich.

Apropos, neben meinen ganzen Skandinavienschwärmereien habe ich noch einen ganz tollen Hong Kong Blog gefunden, der mich immer ganz sehnsüchtig macht.

Fotos sind von meinem Osterausflug nach Sandoy, und abschließend
ein Nachtrag zu meiner Strickphilosophie (weil wir gestern Abend meinen ersten Ärmel, der fast fertig war und sogar gut aussah, wieder zerstören mussten):



  Anfangs bin ich stolz. Stolz auf mein Werk; die Maschen, die ich mit viel Zeitaufwand und Sorgsamkeit gestrickt habe. Vielleicht auch zu stolz, um mein Werk zu teilen. Als wir den Fehler entdecken, ist es bereits zu spät. Ohne lange Rede werden die zwanzig, dreißig Zentimeter wieder aufgerollt und alles was bleibt sind magere Stricknadeln. Ich bin nicht traurig, nicht niedergeschlagen. Vielleicht weil ich mich inzwischen daran gewöhnt habe, vielleicht weil ich verstehe.



Verstehe, dass ich meinen Erfolg nicht verliere, nur weil mein Werk verschwindet. Etwas erschaffen bedeutet nicht unbedingt einen sichtbaren Erfolg. Denn alles, was einmal war, hinterlässt etwas. Etwas in uns, das wir vielleicht nicht teilen können, uns aber auch niemand nehmen kann. Das Hinterbliebene macht stärker, erfahrener, reifer. So werde ich es nächstes Mal besser wissen. Und weiterer kommen, als ich es je geschafft habe. Denn auch ein auf-der-Stelle-laufen bringt voran.



Freitag, 5. April 2013

bara okkurt

wie Karen ihre Osterferien verbrachte, Teil II

Also Ferien sind inzwischen wieder vorbei bzw. fangen gerade wieder an, aber weil ich irgendwie viel zu viel angesammelt habe und alles sowieso gerade ein bisschen durcheinander ist (schneit z.B. gerade wieder), mache ich einfach einen weiteren Fakt-ist-Post. Fotos vom Rullaegg-Treffen in Leynar :)


über färöische Ostertraditionen
... wenn man in den Tagen vor Ostern Verwandten und Freunde besucht, bringt man kleinen Kindern in der Regel Schokolade mit. Besonders beliebt sind Páskaegg ("Osterei"), diese riesigen Schokoladeneier, wo entweder mehr Schokolade oder ein Spielzeug drin steckt.
... der religiöse Hintergrund scheint an Ostern eher nebensächlich zu sein (okay, ist auch bei vielen Familien in D'land so..).
... Sonntag ist zwar ein bisschen ausgefallen, Ostermontag sind wir dann aber mit der ganzen Familie (waren etwa 20 Personen) im Zweithaus in Leynar. Statt Ostereier suchen gibt's hier Rullaegg ("Rollei"): man sucht sich einen Hang und wirft/rollt die bemalten Eier so lange hinuter, bis sie zerbrochen sind. Ob der Schnellste oder "letzte Überlebende" dabei gewonnen hat, habe ich jedoch nicht ganz verstanden :D
... zufällig auf Ostern gefallen: 1.April-Scherze gibt es hier auch!



über meine restlichen Ferien
... zugegebn waren meine restlichen Ferien recht ereignislos. Ich war mal hier, mal da. Habe ein bisschen weitergestrickt, ein inhaltlich recht spannendes Buch gelesen, das zufälligerweise im Original dänisch ist, viel zu viele Fotos gemacht, ...
... (kleine Hintergrundinfo: ich habe mir im Januar/Februar eine Liste gemacht. Austauschschüler leben in der Zeit nämlich fast immer ein "Tief" und haben das Gefühl, alles gesehen und erlebt zu haben. Meine Liste behandelt Dinge, die ich in meiner zweiten Hälfte noch erledigen wollte/will. daher ich jetzt stolz:) [x] färöischen Harry Potter fertig gelesen! :)


über mein anstrengendes Schulleben
... seit Mittwoch habe ich wieder Schule. Dann standen direkt mal nur zwei Stunden Färöisch auf dem Plan, Donnerstag zwei Stunden Mathe (Films- og Dramabreyt fiel aus), heute hatten wir vier Stunden Vetretung in Kunst :)
... Montag fängt mein zweiwöchiges Berufspraktikum (im Kindergarten) an, danach geht's direkt weiter in den "Urlaub". Ich freue ich - und ihr euch hoffentlich auf noch meeeehr Fotos :)



dauerhaft aktuelles Thema: Wetter und Licht
... es schneit, regnet, hagelt, wölkt, nebelt und strahlt zur gleichen Zeit. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, dass ich tatsächlich alles auf einmal haben kann.
... gestern war ich zum Beispiel fast drei Stunden draußen unterwegs, weil es einfach mal wolkenlos und gefühlte zehn Grade waren - im Moment fallen winzige Schneeflöckchen :)
... nach dem langen, einfarbigen Winter, wird es so schnell wieder heller, dass ich gar nicht mehr folgen kann. Vor zwei, drei Monaten war es um 9 und um 6 Uhr wieder dunkel. Inzwischen ist es von 6-9 Uhr hell.
... hat übrigens Schlafstörungen zur Folge (es gibt hier nur Gardiniges, keine Rolladen) und ich wache ständig panisch auf und denke, ich hätte verschlafen, weil es schon so hell ist. Wird aber inzwischen wieder besser :)
... die Stadtmenschen scheinen auch etwas verwirrt zu sein: die große Uhr am "Busbahnhof" wurde leider in die falsche Richtung umgestellt, sprich jetzt -2 Stunden :D
... ich ziehe mich jetzt wieder in mein Iglu zurück - wärmste Grüße! :)