Sonntag, 21. April 2013

ich packe meinen Koffer

weil meine Zeit wortwörtlich davonfliegt

 

Also nein, ich fliege nicht nach Deutschland. Sondern endlich beginnt (bzw. morgen) meine Reise von den schönsten Inseln auf die jüngste der Welt. Seit fast Anfang meines Auslandsjahres habe ich daovn geträumt, Island zu besuchen und irgendwie hat alles super geklappt. Meine Schule fährt diese Woche auf Klassenfahrt nach Berlin, was ich nicht unbedingt anziehend fand, weshalb ich die zweieinhalb freien Wochen meinen Island-Aufenthalt geplant habe. Ich werde bei einer Familie in der (nördlichsten) Hauptstadt (der Welt) wohnen und bin schon mächtig gespannt :)

Einziger Haken ist nur das verhasste Kofferpacken. Wenigstens muss ich dieses Mal kein ganzes Leben zusammenquetschen und mich nicht ständig die Gewichtsgrenze bedenken.

Aber auch rückblickend gibt es noch einiges zu erzählen. Zu allererst habe ich das Praktikum im Kindergarten überstanden. Alles in einem hatte ich eine sehr schöne, wenn auch teils anstrengende Zeit und habe gut 30 neue Freunde gefunden. Ich find's unglaublich schön zu beobachten, wie kleine Kinder innerhalb weniger Stunden zu einem fremden Menschen Vertrauen fassen und z.B. zu mir gekommen sind, um mit mir zu spielen :)














Freitag war ich ein weiteres Mal in Leynar. Wir vier Austauschschüler im Lande haben uns das Haus meiner Gasteltern "geliehen" und haben sozusagen ein kleines Abschiedstreffen organisiert. Breno, aus Brasilien, verlässt die Inseln nämlich, während ich noch in Island bin. Ty, der halb Thailänder ist, hat thailändisch gekocht, was echt lecker war. Dann waren wir noch dem Lauf eines Flusses verfolgen, der am Strand ins Meer mündet. Weil dieser Fluss aber immer breiter, steinloser und die Felsen rundherum immer steiler wurden, wurde das recht abenteuerlich. Und dieses ganze Brückenbauen und gemeinsam Vorankommen hat im Nachhinein sogar eine recht symbolische Bedeutung.

Ach, ratet mal wer mit einem nassen Schuh nach Hause laufen musste! :D

Über Nacht hat's ziemlich gestürmt, weshalb wir auch die spontane Idee von einem Lagerfeuer unten am Strand letztendlich nicht ausgeführt haben. Hatten mit Essen, Gitarre und passender Musik eigentlich alles notwendige. Okay, vielleicht nicht die rechtliche Erlaubnis, weshalb's vielleicht auch so besser war :)
 
Heute waren wir noch kurz bei unseren Schafen. Inzwischen haben wir nämlich 3 kleine Lämmer, die irgendwie ganz schön putzig sind. Anschließend stand Zimmeraufräumen an der Reihe und nun bin ich wieder, wo irgendwie jedes Abenteuer anfängt und wieder aufhört: mit einem leeren Koffer.

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