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Mittwoch, 31. Juli 2013

Kulturschock Deutschland

man geht niemals so ganz

 

So, ich lebe noch. Eigentlich gibt es noch eine ganze Menge zu berichten und irgendwie komme ich gar nicht mehr dazu. (Fotos stammen noch von meine Wochenende mit zwei Freundinnen in Leynar) :)







Vor einem Monat habe ich meine geliebte zweite Heimat nun verlassen und bin gut in Deutschland angekommen. Diese letzten ersten Wochen waren total schön und gleichzeitig total verwirrend. Schön, weil ich meine Familie, Freunde und die Sonne nach 11 Monaten wiedergesehen habe. Verwirrend, weil mein Leben sich nun in zwei Welten abspielt, ich mich und meine Zeit aber nicht zweiteilen kann.

Es kommt mir vor, als brauche ich meine Inselchen zum Leben. Ich kann nicht mehr ohne. Es ist wie meine Luft zum Atmen. Zugegeben, eine ganz schön kalte und windige, dafür aber erfüllende Luft.


Ich habe häufig das Gefühl, dass ich mich in dieser Situation jetzt viel besser auf Färöisch ausdrücken könnte. Färinger sind so nett und ehrlich mit ihren Worten, ganz anders als die deutschen Jugendliche. Es scheint hier tatsächlich ein neuer Trend zu sein: bloß keine Gefühle zeigen.

Jugendliche haben hier generell einen an der Waffel. Ich bin letztens mit den Fahrrad nach Hause gefahren und habe vorsorglich geklingelt, als ich eine Gruppe Jungen mir entgegenkommen sah. (ICH fuhr auf der richtigen Seite!) Im allerletzten Moment erbarmten sich zwei Knaben dann doch noch und machten mir einen Milimeter Platz. Als ich auf gleicher Höhe mit ihnen war, drehte sich der eine Junge um und spuckte dreist nach mir.

HALLO? Wer kommt denn auf solche Einfälle? Auf den Färöern wäre so eine Szene unvorstellbar. Klar, man fährt kein Fahrrad, aber niemand ist so aufmüpfig oder "assi". Ich vermisse mein freundliches und (geringfügig) naives Völkchen, wo man sich nicht ständig beweisen muss.

Jedoch muss ich auch lernen, dass ich nicht weitermachen kann, wo ich vor elf Monaten aufgehört habe. Ich bin nicht mehr dieselbe und auch Deutschland hat sich weiterentwickelt (damit meine ich nicht nur die neuen 5€-Scheine!). Was es jedoch schwierig macht, da ich noch immer als "alte Karen" gesehen werde.

Dabei bin ich viel ausgeglichener, entspannter und reifer geworden. Mein Horizont hat sich wortwörtlich erweitert und meine Sichtweisen erst recht. Zudem habe ich diese "Schönheit des Moments" entdeckt (oder Michael Bublé: "it's a beautiful day and I can't stop myself from smiling"). Manchmal ist die Welt eben doch ganz in Ordnung.

Vor zwei Wochen war das G!Festival in Syðru/Norðragøta. Dazu habe ich hier noch ein tolles Video gefunden. Außerdem war jetzt am 27/28. Olavsøka - DER Nationalfeiertag und wohl größtes Event in Tórshavn. Irgendwann werde ich heimkehren und alle Highlights im Sommer selbst miterleben. Irgendwann.




Vit síggjast! :)

Sonntag, 23. Juni 2013

hoch hinaus

Mittsommer auf Färöer's höchstem Berg



Zeit für eine neue Alltagsphilosophie! Vielleicht haben ja einige von euch mitbekommen, dass gestern der 21. Juni und somit längster Tag des Jahres war. Und wenn man schon so weit im Norden ist, muss man das ja auch irgendwie würdigen - beispielsweise mit einer Wanderung am Slættaratindur (diese Idee hatten im Übrigen gut 400 Färinger) mit 881 Metern der höchste Berg auf den Färöern!

Meine Slættaratindur-Philosophie ist also nichts weiteres als ein Vergleich meiner Bergsteigerlebnisse und meiner Zeit auf den Färöern :)


Alles fängt am Fuße des Berges an, wenn alles auf mal realistisch, in Sichtweite ist. Nein, im Grunde begann alles schon viel früher, auf dem Weg oder gar beim Packen. Richtig beurteilen kann ich es nicht mehr, dafür stecke ich schon viel zu weit mittendrin.

Die ersten Schritte sind aufregend, weil alles so neu ist und die Aussichten immer atemberaubender werden. Aber zwischen den Glücksmomenten fängt es an anstrengend zu werden. Jeder Schritt ist eine neue Herausforderung, der Gipfel im Nebel umhüllt. Ich stelle mir vor, wie gerne ich jetzt einfach zu Hause sein würde. Diese ganzen Unangnehmlichkeiten nicht auf mich genommen hätte. Aber vom Nichtstun kann man nun mal nichts erreichen.

Also entscheide ich mich weiterzugehen. Diese Momente sind vermutlich die schwersten. Aber ehe man sich versieht, gewöhnt man sich an die Umstände, die Füße passen sich dem ungewohnten Boden an, man hat sich warmgelaufen und es wird einfacher.

Doch obwohl der Gipfel immer näher kommt, ist man iständig zwischen den beiden Welten hingerissen. Dort unten wartet eine vertraute, wunderbare Welt. Man erwischt sich so oft dabei sich zu wünschen, dass die Zurückgelassenen einen gerade jetzt sehen könnten.

Kraft erfährt man nicht durch Pausen und Wasser, sondern von den Menschen, die einen ermutigen, anlächeln, auf einen warten. Und irgendwann ist man plötzlich ein Teil dieser Gruppe, redet mit Fremden, ist weniger alleine.


Zwischendurch gibt es immer mal wieder tückische Momente: glatte Steine, riskante Kletterpartien. Doch ebenso wunderschöne, an die man sich lernt festzuhalten. Und gerade diese bringen einen letzendlich dorthin, wovon man immer geträumt hat - wenn nicht sogar noch höher hinaus.


Auf dem Gipfel ist es wunderbar. Lachende Menschen, alte Bekannte. Grind und Spik (getrocknetes Walfett), Gesang und Kettentänze. Aber das schönste ist nicht die Aussicht oder die Mitternachtssonne, es ist das Gefühl, nein Gewissen, ein Teil von alldem zu sein.

Doch nichts ist ewig. Gerade bei den ersten Schritten fällt es schwer loszulassen. Und es tut (in den Knien) weh. Aber gleichzeitig ist man dieses Mal besser vorbereitet, dass ich sogar imstande bin, den Kommenden ermutigend zuzulächeln. Und selbst auf den letzten Metern kann man noch tolle Erfahrungen sammeln.






Und ehe man sich versieht, sitzt man wieder im Wagen, wenn auch diesmal als ein anderer Mensch. Zwischen hier und jetzt, benebelt und wehmütig über die intensive Zeit und zugleich voller Vorfreude auf die Menschen, die zu Hause auf einen warten. Der Gipfel und der gesamte Weg bleiben ein Traum, wenn auch ein wahrgewordener. Und es fällt nicht schwer (noch immer bei Tageslicht) lächelnd einzuschlafen :)

Montag, 17. Juni 2013

Rhabarber Rhabarber

Karen's Wochenendsbericht 1/2


Also, das Auslandsjahr hat ja schon alle möglichen Charaktereigenschaften positiv verstärkt. Aber zuverlässiger gemacht hat's mich nicht unbedingt. Oder ich sollte einfach aufhören, Versprechen zu machen, die ich dann eh nicht einhalte... :)

Mein Wochenende war auf jeden Fall ein einziger Geburtstagsmarathon. Nachdem ich Freitag meine letzte mündliche Prüfung hatte (9 in Mathe - etwa 1-2), haben dann auch ("endlich") meine Sommerferien angefangen - natürlich mit Regen und Wind!

Zuerst sind wir dann zu meine kleinen Cousin, der 5 wurde, und es gab jede Menge Essen, Familie und lärmende Kinder. Später am Abend dann zu meiner Tante, die auch Geburtstag gefeiert hat. Dann also dort noch Essen und Familie und jede Menge "tillukku"s (der färöische Gratulationsspruch). Man gratuliert übrigens auch den nahstehenden Verwandten und generell immer.

Samstag hatte ich kaum Zeit richtig wach zu werden, ehe wir dann zum Brunch zu der besten Freundin meiner Gastmutter gefahren sind, die, gemeinsam mit ihrem Sohn, ebenfalls gefeiert hat. Also noch eine Runde gratulieren, plaudern und essen :)

Mittags sind dann noch meine kleinen Cousins Ári und Rói mit Mutter und Oma vorbei gekommen. Ári hat nämlich schon seit Wochen gefragt, wann wir endlich den Rhabarber schneiden/pflücken/ernten können. Ja, es gibt anscheinend auch solche Kinder.

Man muss dazu sagen, dass wir so ein Badezimmergroßes Beet mit Rhabarber haben. Und irgendwie haben die Dinger dieses Jahr sämtliche Rekorde gebrauchen. Nach gut einer Stunde, zwei vollen Müllsäcken mit Blättern und einem Wäschekorb voll dicker Stängel also direkt weiter zum Waschen und Schneiden.

Zwischendurch musste natürlich auch noch Róis Geburtstagsgeschenk, ein ferngesteuertes Boot ausprobiert und einen "Kaffimún" mit selbstgemachten Rhabarbereis (mhhhhhhh) gehalten werden, aber letztendlich zeigte die Waage 20kg Rhabarber.

Sonntag konnte ich dann wenigstens ausschlafen, wobei wir aber am frühen Nachmittag auch schon wieder aufgebrochen sind. Diesmal nach Klaksvík, eine Stunde Autofahrt (was für färöische Verhältnisse unglaublich viel ist) zu Kaffee und Kuchen zum 3. Geburtstag der Cousine Vár.









Da blieb mir natürlich auch nicht viel übrig, als heute (übrigens sonnig) zum ersten Mal seit über zehn Monaten nur in kurzer Hose und T-shirt joggen zu gehen :)

Dienstag, 11. Juni 2013

#dreihundertzwölf

 Abschlussprüfungen und inoffizielle Sommerferien


So, jetzt (endlich) doch noch was! Zwar werden die Tage immer weniger (und heller), aber ich habe dennoch noch einiges zu berichten. So irgendwie. Daher habe ich mir jetzt mal vorgenommen, wieder ein wenig mehr zu schreiben.

In den letzten Wochen hatte ich hauptsächlich frei, weil gerade Abschlussprüfungen geschrieben werden. Prüfungen erinnern mich ein wenig an Harry Potter, wo alle in der großen Halle (bei uns Turnhalle) mit einem Einzeltisch sitzen und schreiben.

Färinger und das färöische Bildungssystem halten nicht viel von Stress und Schüler-unter-Druck-setzen-um-bessere-Ergebnisse-zu-erzielen. Daher sitzt man vier Stunden mit Laptop (aber mit eingeschränktem Internet) oder eben mit Papier, Stift und Taschenrechner, wie etwa in Mathe, herum. Achso, und komischerweise haben alle haufenweise zu essen mit. Dass mir die schriftlichen Prüfungen recht einfach gefallen sind, lag wohl am langem Zeitraum, zum anderen aber auch an den Hilfsmitteln. In Mathe darf man z.B. noch ein Formelbuch, in Sprachen Wörterbücher benutzen.

Zudem gibt es noch mündliche Prüfungen. Meine Färöische war gestern, lief eigentlich ganz gut, (wenn man bedenkt, dass ich einen von zwei Texten, die ich analysieren sollte, nicht kannte) und ich bin mit meiner 8 (vergleichweise deutsche 2-3) völlig zufrieden. War ja immerhin auf färöisch. Mathe ist Freitag und dann habe ich auch richtige Sommerferien.

In der Zeit dazwischen hat man "lesafrí", also frei um sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Naja, ich mach das eher halbherzig. Stattdessen hake ich to-do-Liste weiter ab und treffe mich hauptsächlich mit Freunden. Freitagabend war z.B. in Havn Mentanarnáttin ("Kulturnacht"), wo alles irgendwie Tag der offenen Tür hatte und es in der ganzen Stadt verteilt verschiedene Aufführungen und Konzerte gab.

Das Wochenende habe ich dann mit zwei Schulfreundinnen in Leynar verbracht. Das war mega "hugnaligt"und im Grunde haben wir hauptsächlich gegessen (aber richtig gesund!) und zum Ausgleich sind wir dann auch noch die gut 8km über Berg und Tal nach Kollafjørdur zurückgelaufen.


Bilder sind diverse Himmel/Wetterbesonderheiten der letzten Wochen :)

Ansonsten habe ich noch eine super Seite eines dänischen Mädchens gefunden, die Comics über Klischees und akutelle Ereignisse zeichnet. Ist ganz spannend und vor allem wahr. Zum Beispiel über die Deutschen und ihre Flagge (in Skandinavien wird die ständig benutzt) oder über die färöisch-dänische Beziehung :)

Mittwoch, 10. April 2013

die Magie der Fortschritte

Karens spannendes Leben Teil 64

Ich habe mal wieder so tausend Sachen zu erzählen und weiß gar nicht richtig, wo ich eigentlich anfangen soll. Daher thematische kurze Abschnitte :)

rund um den Blog

Ich habe (mal wieder) am Layout rumgespielt. Irgendwie kann ich nicht sagen, ob's mir gefällt oder nicht. Falls jedoch noch einmal Zeit und Lust aufkommen sollte, werde ich es ohnehin wieder ändern :D Neu ist auch die vierte Seite oben rechts. Im Grunde habe ich da nur den ganzen Text, der zuvor in der Spalte rechts stand, hingeschoben. Dafür kann man jetzt rechts mitverfolgen, wie schnell die Zeit verfliegt und wo auf den Färöer ich schon war (klick drauf - mit Fotobeweis!)

Nach wie vor gibt's aber den Seitenaufrufe-Zähler. Und was sagt der uns? Genau, über 20.000 Seitenaufrufe! Das sind echt unglaublich viele und glaubt mir, ich freue mich über jeden einzelnen. Es ist schon was Tolles, wie viele Leute man in einer so kurzen Zeit erreichen und vielleicht sogar bereichern und begeistern kann!

Das gleiche gilt übrigens für die ganzen lieben Kommentare. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich so viele nicht beantwortet habe. Daher sage ich jetzt offiziell: danke für's Interesse, die lieben Komplimente und Motivationen! In diesem Sinne: auf die nächsten zehntausend Aufrufe (82 Tage habe ich schließlich noch :D)!


Runde um den Block

Ein paar Straßen von unserem idyllischen Einfamilienhaus liegt der Kindergarten, indem ich seit Montagmorgen 9:00 Uhr mein Praktikum absolviere. Zwei Wochen geht das Ganze, die erste verbringe ich in der Vøkurstova - ich weiß gerade beim besten Willen nicht, wie das auf deutsch heißt. Also da, wo die ganz kleinen Kinder (1-3 Jahre) hingehen, bevor sie "kindergartenreif" sind.

Hier gefällt es mir eigentlich sehr gut, die Kiddies sind echt knuffig und halten es sogar in meiner Nähe aus (außer Torkil, der fängt immer an zu weinen). Neben Pädagogen arbeiten hier auch recht viele "jüngere" Menschen, z.B. die Freundin meines Cousins und gleichzeitig Schwester eines Klassenkameraden. Ach, ist die Welt klein..

Mein Eindruck nach drei sehr unterschiedlichen Tagen ist, dass alles sehr hygienisch, beinahe klinisch ist (ständig und überall Desinfektionsmittel), aber die Kleinen gar nicht so anstrengend sind wie erwartet. Vieles können die ja auch schon selbst: Laufen (außer Páll, der ist etwas sehr wacklig), Essen (außer Amalie, die kriegst einfach nicht auf die Reihe) und Sprechen (besonders Rókur, Elia und Lín erzählen mir viel - was aber nicht heißt, dass ich sie verstehe. Ich sage einfach auf gut Glück ja und nein und eigentlich immer wow, naja darin habe ich ja schon Übung :)).

Spielen können die ja auch selbst und sowieso müssen die nicht rund um die Uhr bemuttert werden. Und dann schlafen die ja auch noch zwei Stunden (jeder draußen, eingemümmelt in seinem Kinderwagen), weshalb ich auch genug Gelegenheit habe, mit den anderen Betreuern ins Gespräch zu kommen. Wobei das Thema hauptsächlich ist, wie gut ich doch färöisch spreche blablabla..


rund um den Rest

Zottel-Karen nach Wanderung mit Kuhflecken im Gesicht
Also wir hatten die restlichen Tage und Wochen fast durchgehend richtig klasse Wetter. Das ist total ungewöhnlich, weil das normal ja jeden Tag anders ist. Und Sonne ja sowieso was Außerirdisches ist. Inzwischen sieht man auch wieder ganz viele Tjaldurs (Austernfischer) und ich habe Sommersprossen bekommen. Leider bin ich wegen des Kindergartengedöns im Moment richtig müde. Bisschen anstrengend sind die Kleinen wohl doch.

Ich habe kaum noch Schultage übrig und irgendwie macht mich das traurig. Und gleichzeitig auch wieder nicht. Ich glaube, ich habe Heim- und Fernweh zur gleichen Zeit. Werde ich von nun an wohl immer haben, schätze ich.

Apropos, neben meinen ganzen Skandinavienschwärmereien habe ich noch einen ganz tollen Hong Kong Blog gefunden, der mich immer ganz sehnsüchtig macht.

Fotos sind von meinem Osterausflug nach Sandoy, und abschließend
ein Nachtrag zu meiner Strickphilosophie (weil wir gestern Abend meinen ersten Ärmel, der fast fertig war und sogar gut aussah, wieder zerstören mussten):



  Anfangs bin ich stolz. Stolz auf mein Werk; die Maschen, die ich mit viel Zeitaufwand und Sorgsamkeit gestrickt habe. Vielleicht auch zu stolz, um mein Werk zu teilen. Als wir den Fehler entdecken, ist es bereits zu spät. Ohne lange Rede werden die zwanzig, dreißig Zentimeter wieder aufgerollt und alles was bleibt sind magere Stricknadeln. Ich bin nicht traurig, nicht niedergeschlagen. Vielleicht weil ich mich inzwischen daran gewöhnt habe, vielleicht weil ich verstehe.



Verstehe, dass ich meinen Erfolg nicht verliere, nur weil mein Werk verschwindet. Etwas erschaffen bedeutet nicht unbedingt einen sichtbaren Erfolg. Denn alles, was einmal war, hinterlässt etwas. Etwas in uns, das wir vielleicht nicht teilen können, uns aber auch niemand nehmen kann. Das Hinterbliebene macht stärker, erfahrener, reifer. So werde ich es nächstes Mal besser wissen. Und weiterer kommen, als ich es je geschafft habe. Denn auch ein auf-der-Stelle-laufen bringt voran.