Reykjavíks Sehenswürdigkeiten Teil I
Hæ (isländisches "hey"),
weil
das Wetter heute so toll ist (zumindest für Fotos - in echt ist es viel
zu kalt), habe ich heute mal Tourist gespielt.

Ich nehme euch mal auf meine
selbstorganisierte und spontane (also im Grunde nicht organisierte)
Rundreise durch's Stadtzentrum mit.

Angefangen bei der
Hallgrímskirkja,
die tatsächlich wie eine überdimensionale Orgel aussieht. Die Kirche
gehört zur evangelisch-lutherischen Staatskirche und ist das
zweithöchste und das sechstgrößte Bauwerk des Landes. Von innen sieht
die Kirche recht langweilig aus, erwähnenswert ist aber die
Leif-Eriksson-Statue, die auf dem Platz zuvor wacht.
Leif der Glückliche (isl:
Leifur Eiríksson) ist
der Sohn vom norwegischen Wikinger Erik dem Roten, der Grönland benannt
und besiedelt hat. Auf jeden Fall hat Leif als Erster Amerika
"entdeckt" und dort sogar mehrere Jahre in Frieden mit den Einheimischen
gewohnt, wenn auch die Geschichtsbücher das gerne verschweigen.

Anschließend
bin ich zum Meer gegangen, wo eine recht bekannte moderne Skulptur
eines Wikingerbootes steht. In meinem Reiseführer steht dazu nur
"Aussichtspunkt". Auf jeden Fall spielen Wikinger hier noch immer eine
große Rolle und werden auch viel häufiger erwähnt als auf den Färöern.

Von hier ist es nicht mehr weit bis zum
Harpa, das
moderne Konzert- und Konferenzhaus in Reykjavík. Mit dem Bau wurde vor
dem "großen Bankenkrach" (so wird's in etwa hier genannt), doch trotz
Schulden fertiggestellt. Das Innere erinnert mich ein bisschen an eine
Bienenwabe, ist aber tatsächlich weit weniger voll und viel gemütlicher
:)
So, das war der erste Teil. Ich habe übrigens noch ein
Färöer-Video gefunden. Diese Inseln lassen einen einfach nicht mehr los. Bzw. die Gastmutter einer befreundeten deutschen Austauschschülerin in Reykjavík meinte zurecht: "Diese Inseln haben Charakter"
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