Mittwoch, 1. Mai 2013

der Tourist in mir


Reykjavíks Sehenswürdigkeiten Teil I


Hæ (isländisches "hey"),
weil das Wetter heute so toll ist (zumindest für Fotos - in echt ist es viel zu kalt), habe ich heute mal Tourist gespielt.


Ich nehme euch mal auf meine selbstorganisierte und spontane (also im Grunde nicht organisierte) Rundreise durch's Stadtzentrum mit.

Angefangen bei der Hallgrímskirkja, die tatsächlich wie eine überdimensionale Orgel aussieht. Die Kirche gehört zur evangelisch-lutherischen Staatskirche und ist das zweithöchste und das sechstgrößte Bauwerk des Landes. Von innen sieht die Kirche recht langweilig aus, erwähnenswert ist aber die Leif-Eriksson-Statue, die auf dem Platz zuvor wacht.

Leif der Glückliche (isl: Leifur Eiríksson) ist der Sohn vom norwegischen Wikinger Erik dem Roten, der Grönland benannt und besiedelt hat. Auf jeden Fall hat Leif als Erster Amerika "entdeckt" und dort sogar mehrere Jahre in Frieden mit den Einheimischen gewohnt, wenn auch die Geschichtsbücher das gerne verschweigen.

Anschließend bin ich zum Meer gegangen, wo eine recht bekannte moderne Skulptur eines Wikingerbootes steht. In meinem Reiseführer steht dazu nur "Aussichtspunkt". Auf jeden Fall spielen Wikinger hier noch immer eine große Rolle und werden auch viel häufiger erwähnt als auf den Färöern.

Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Harpa, das moderne Konzert- und Konferenzhaus in Reykjavík. Mit dem Bau wurde vor dem "großen Bankenkrach" (so wird's in etwa hier genannt), doch trotz Schulden fertiggestellt. Das Innere erinnert mich ein bisschen an eine Bienenwabe, ist aber tatsächlich weit weniger voll und viel gemütlicher :)


So, das war der erste Teil. Ich habe übrigens noch ein Färöer-Video gefunden. Diese Inseln lassen einen einfach nicht mehr los. Bzw. die Gastmutter einer befreundeten deutschen Austauschschülerin in Reykjavík meinte zurecht: "Diese Inseln haben Charakter"

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