[✔] Suðuroy; derzeitiger Stand: 9 von 18 Inseln
Hallo. Zwar bin ich inzwischen wieder in Havn gelandet, aber ich möchte trotzdem noch einige Worte über meine Woche auf Suðuroy verlieren.
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| dem Lamm ging's gut - sieht nur so unbequem aus! |
Und zwar hauptsächlich über die Mentalität, die dort wirklich eine ganz andere ist. Ja, man könnte sie beinahe mit dem Temperament, was wir eigentlich nur aus Süd-Europa kennen, vergleichen. Warum das so ist? Leute sind offener, reden viel (!; ich musste manchmal zehn Minuten abwarten, bis ich mal eine Chance hatte dazwischen zu funken, dass ich mal auf's Klo müsste...)
Generell hat "dort unten" jeder eine eigene Meinung und keine Hemmung diese auch auszusprechen. Was mir besonders aufgefallen ist, dass alle Suðringer, denen ich vorgestellt wurde, weitaus postiver überrascht waren, wenn sie hörten, dass ich nicht nur Ausländerin bin, sondern auch die Sprache spreche. Eine alte Dame wollte mir das nicht mal abkaufen. War ganz süß :)

Aber auch landschaftlich hat Suðuroy einiges zu bieten. Ich weiß noch ganz genau, wie ich auf einem meiner allerersten Streifzüge durch's Internet auf der Suche nach Informationen über die Färöer vor gut zwei Jahren auf ein Landschaftsbild von Beinisvørð gesehen habe. Ich war sofort hin und weg und festentschlossen, nicht nur die Färöer eines Tages, sonder auch diese Felsformationen (oder was auch immer) eigenäugig zu sehen.
Im Grunde war ich im Endeffekt zwei mal dort: beim ersten Mal bei super Wetter, leider nur mit kleiner Kamera und noch einmal - auf meinen Wunsch hin - am letzten Tag. Auf dem Weg zur Fähre, Smyril, haben wir dann noch einige Abstecher gemacht. "Biltúr" auf färöisch :)
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| Sandvík + größter Sandstrand auf den Färöern |
Leider ist aber ja das färöische Wetter alles andere als zuverlässig und bei unserem erstem Halt, Akraberg, ist mir prompt die Mütze vom Kopf geflogen. Ganz oben auf dem Beinisvør
ð wurde mir verboten auszusteigen. Mit dem Wind wäre es eindeutig zu gefährlich gewesen. Wir sind etwas weiter unten aber dann noch mal angehalten und mein Gastvater musste mich bei Fotografieren festhalten, sonst wäre ich wohl weggewesen...

Anschließend bin ich dann mit der Fähre zurückgesegelt (2h) und anschließend zur Tante zum Abendessen gehechtet, um nicht den ganzen ESC zu verpassen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das ohne dänischen Moderator recht langweilig gewesen wäre. Er hat sich die ganze Zeit über bei der Punktevergabe über die ganzen Höflichkeiten und Komplimente aufgeregt ("Komm schon, das interessiert doch keinen. Jetzt sag schon, wer die Punkte kriegt!..:" :D)
Ansonsten - welche Überraschung - kann ich euch noch jede Menge Fotos anbieten :)
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| Akraberg - südlichster Punkt der Färöer |

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| Beinisvørd und Westküste |
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