wie Karen ihre Osterferien verbringt, Teil I
Jú, ich schon wieder :)
also seit Anfang der Woche habe ich ja jetzt auch Ferien und Ostern ist ja auch noch, daher Anlass genug, denke ich, um hier noch etwas zu schreiben. Wobei ich jetzt schon verkünden kann, dass es sich hauptsächlich um erstes handeln wird.

Also das Wichtigste zuerst: die Wochentage über hatten wir bestes Wetter, also leicht bevölkt, nur eine leichte Brise und fast sommerliche 10°C. Ätschibätsch! :D

Okay, was macht Karen dann? Samstag erinnere ich mich nicht mehr, Sonntag war die ausführlich erwähnte Konfirmation, Montag und Dienstag war ich zugegeben etwas faul, weshalb ein Spaziergang mit dem Hund schon gut meinen Tag ausfüllen konnte. Mittwoch waren wir bei der Tante zum Abendessen eingeladen, obwohl ich da rückblickend die meiste Zeit mit meinem kleinen Cousin (4) verbracht habe und Gründonnerstag sind wir mit der Familie wandern gegangen. Dabei haben wir unsere Schafe besucht (war tatsächlich das zweite oder dritte Mal seit ich hier bin).

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen
Schafspost von September (scheiße, ist das schon wieder lange her :o)? Als ich nach meinem Lieblingsschaf gefragt habe, wurde ich etwas verständnislos angesehen.
Das haben wir schon vor einiger Zeit geschlachtet, war dann die Antwort.
Und gegessen.
Joar, so schnell kann's gehen. Karfreitag war ich dann noch einmal eine lange Tour mit dem Hund draußen, Samstag war endlich wieder normaler Bus- und Fährverkehr (lustiges Wort), weshalb ich (nicht ganz uneigenütz) meine Schulfreundin auf ihrer Heimatinsel Sandoy besuchen konnte.

Auf Sandoy, die südlich von Streymoy und Tórshavn liegt, war ich bereits
im August. Und ich erinnere mich auch an alles, jedoch habe ich da noch alles aus einem ganz anderen, touristischen, verständnislos überforderten Blickwinkel gesehen. Außerdem ist für den August Nebel typisch, für Samstag hatte ich mir eigentlich dasselbige Wetter wie die Tage zuvor erhofft, leider hab ich jedoch schlimmstes April-Wetter erwischt. Als ich gekommen bin, schien die Sonne, bei der Rückfahrt lag Schnee in den Bergen..

Das wohl tollste an meinem Besuch war, dass die Großeltern (und Nachbarn) meiner Freundin
die Bäckerei auf der Insel haben. Oh mein Gott, ich liebe (den Geruch von) frisches, noch warmes Brot!

Außerdem haben wir ausgerechnet, dass ich alleine an dem Tag 11 (von 18) Inseln gesehen habe und wir in allen Dörfern auf Sandoy waren. Nachdem wir nämlich durch den Ort Sandur gepilgert sind, hat meine Freundin eine weitere Freundin angerufen, woraufhin wir einen kleinen, sportanen Roadtrip über die Insel gemacht haben.
Fotos sind gerade mal von der halbstündigen Fährfahrt Gamlarætt-Skopun. Auf'm Deck war's doch aber irgendwie recht zügig, weshalb meine Not-Regenjacke aushelfen musste, weshalb ich wiederrum hoffnungslos als Tourist identifiziert wurde. Hmmm, naja. Aber mal im Ernst, ich habe ein (Foto)Problem.

Und irgendwie ist ja auch noch Ostern heute, davon habe ich jedoch erst heute Abend etwas von mitbekommen, weil meine Gastmutter und Schwester tagsüber arbeiten waren. Um wenigstens ein bisschen Osterstimmung aufkommen zu lassen, habe ich dann heute zwei Hefezöpfe (zwei weil einer mit improvisierte Rosinen-Apfel-Nuss-Füllung - die Wartezeit bei Hefeteigen zum Aufgehen macht erfinderisch). Wurde zwar mehr Brot als fluffig, aber besser als gar nichts, nicht?



Morgen steht dann großes Familientreffen mit färöischen Ostertraditionen an. Bericht + Bilder folgen ganz sicher ziemlich bald (kein April-Scherz!). Ach, und bevor ich es vergesse: Frohe Ostern euch - oder: gle
ðilig páska tit!
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