Mittwoch, 27. Februar 2013

einhundertdreiundzwanzig

... und ich kehre aus'm Paradies zurück


Ohne Spaß, ich habe mir für heute vorgenommen, mich kurz zu fassen. Daher wird alles Überflüsige erbarmunglos weggestrichen ;) Einziges Problem: ICH HABE SO VIELE BILDER. (aber so erspare ich euch bei meiner Rückker wenigstens die 4-stündige Diashow ;))

Zunächst eine Feststellung von Montagmorgen. Ich war total überrascht, als auf dem Weg zur Schule (7:50) auf einmal alles gut erkennbar und nur leicht-bläulich war. Sprich: Es wird heller! Das heißt, der Winter ist theoretisch vorbei und ich habe nur noch anderhalb Jahreszeiten vor mir. Wie gesagt: 123.

Darüber hinaus hatte ich heute schulfrei. Sind echt alle krank hier (In Deutschland macht 'ne Grippewelle ja auch gerade die Runde, wie ich gehört habe - ich hoffe euch geht's gut und wenn nicht gute Besserung!). Mir geht's natürlich gut (wie immer), habe nur ein wenig Frischluftfieber, der Grund: eine zwei Stunden Fototour (ototo :D) durch Nordtórshavn.

Während ich hier bei Nieselregen mit den Bus losgefahren bin, bin ich zwanzig Minuten und einmal Umsteigen später am anderen Ende von Tórshavn wieder ausgestiegen. Mein Ziel war Hvítanes, ein kleiner Ort mit 98 Einwohnern (wikipedia) unten am Fjord während oben die Hauptstraße (die färöische Autobahn) entlanggeht, die alle Dörfer miteinander verbindet.

Bei meiner Ankunft hat dann sogar die Sonne sich blicken lassen, ich wurde von nur zwei Färingern schräg angeguckt und bin nur einmal (am "Hafen") fast-ausgerutscht. Hvítanes bietet meiner Meinung nach alles, was ein typisches färöisches Dorf braucht: alte bunte Häuse, Grasdächer, einen kleinen Hafen mit alten Ruderbooten, Schafe, Gänse, das Meer, und viiiiiel grün. Ich habe sogar einige Hühner aufgescheucht. Und der "Strand" ist auch recht typisch. Und mit der Sonne tatsächlich unglaublich schön.




























































Am Ende (und währenddessen) meiner Tour hatte ich ständig Tränen in den Augen. Okay, hauptsächlich lag's wohl am echt übertriebenen Wind, aber ein winziges kleines bisschen sicher auch an meinem Glück, das ich erst ganz langsam wirklich zu begreifen angfange.





































Anschließend bin ich die Hauptstraße wieder hoch gepilgert, noch die coole Häuserkette auf'm Berg oben in Hoyvík uabfotografiert und schließlich zum Hoyvíksholmur, wo (glaub ich) ein Freilicht-Museum unten liegt. Ich hab's nur von oben abfotografiert und mich in den nächsten Bus zurück gestürzt.






Dennoch war mein Tatendrang irgendwie nicht ganz gestillt, also habe ich kurzentschlossen Nussecken gebacken. Das "kurz" hat dann aber doch länger gedauert, weil ich die 400g Nüsse leider per Hand hacken musste. Außerdem habe ich Kokosnuss reingemeischt. Mal gucken was's wird, gut riechen tut's auch jeden Fall :)

1 Kommentar:

  1. endlich Bilder - sehr schön
    Gruß Papa,
    wo es tatsächlich jetzt auch am Wochenende wärmer werden soll

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