Freitag, 14. September 2012

Sowas wie Alltag

Die letzten Tage


Erst einmal will ich beweisen, dass ich hier nicht nichts in der Schule mache, obwohl mein Stundenplan das irgendwie vermutlich lassen könnte. Das Gute an meiner Scule ist nämlich, dass jeder wählen konnte, was ihm gefällt und alles entspannter ist, wodurch die Lehrer beispielsweise noch die Zeit haben, mir alles zu übersetzen.

Die letzten Stunden haben wir in Film/Drama einen kleinen Film gedreht, wozu uns die Musik vorgeschrieben wurde. Das Video (hat ganze zwei Tage zum Hochladen in Anspruch genommen) ist das Endergebnis.

Tur mir übrigens furchtbar leid, dass die Qualität so mies ist. Im Original ist's besser :b

Das Drehen war ganz lustig, insbesondere, weil ich dadurch zum Beispiel das erste Mal in meinem Leben auf einem (Gras)dach sitzen konnte. Und seitdem habe ich die Vermutung, dass das Gras gar nciht zum Isolieren, sondern der Bequemlichkeit wegen auf den Dächern ist ... :)

Die Szenen zu Hause wurden bei mir gedreht, die Frau auf der Treppe ist meine Gastmutter und ich danke Marit ganz herzlich, dass sie mir freundlicherweise die Rechte an ihrem Bild zur Verfügung gestellt hat ;) Beim Ansehen haben wir uns eigentlich hauptsächlich darüber unterhalten, dass der Spielort überhaupt keinen Sinn ergibt, weil alles an total verschiedenen Orten gedreht wurde. Naja, ist eben ales ein bisschen kleiner hier :)


mein Werk; gekostet gegen halb elf :)
Montag oder so habe dann meinen allerersten Streuselkuchen gebacken. Belegt wurde er mit Aprikosen (die Auswahl an Früchten ist hier etwas eingeschränkter ...) und weil ich irgendwie keine Streusel hinbekommen habe, wurde stattdessen gerupft. Beim anschließenden Probieren (zu viel Zimt für meinen Geschmack, aber den anderen scheint's geschmeckt zu haben) hatte ich dann auf einmal total Hunger auf Zupfkuchen (kleine Denkhilfe: Rupfkuchen - Zupfkuchen)


 Dann habe ich gestern auf dem Weg zur Schule noch eine ganz tolle Begegnung gehabt, von der ich unbedingt erzählen muss: Normalerweise fahren wir nämlich immer einen anderen Weg, aber dann
sind wir gestern ausnahmsweise an der Küste entlanggefahren. Und während ich noch im Halbschlad nach draußen gestarrt habe, sehe ich plötzlich eine Finne höchstens zehn Meter vom Ufer entfernt. Dann rief ich mehrmals, dass ich einen Wal gesehen habe, woraufhin sich mein Gastvater und meine Gastschwester nur ungläubig angeguckt haben und nochmal nachgefragt haben, ob das auch kein Stein gewesen ist...

Im Matheunterricht war ich dann zwar hellwach, konnte aber nur noch aus dem Fenster starren. Beim Abendessen erzählt dann mein Gastvater, dass noch andere die Wale gesehen haben. Das sagt man das nämlich der Polizei, was ich vorher nicht gewusst habe, aber zum Glück saß der Polizist ja mit im Auto ... Jedoch sollen das größere als die üblichen Grindwale gewesen sein, vermutlich Orkas.

Dass kann ich mir zwar irgendwie nicht vorstellen, aber den Gedanken, ich habe einen Orka gesehen, finde ich nicht schlecht :)

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